iRobot Aktie: Ende der Erfolgsgeschichte?
Der Roboterstaubsauger-Hersteller iRobot hat einen Insolvenzantrag gestellt und wird jetzt nicht mehr an der Nasdaq gelistet. Die Aktie hat massive Kursverluste erlitten und wird nun im außerbörslichen Handel gehandelt. Diese Situation resultiert aus der Tatsache, dass bestehende Aktionäre ihre Anteile voraussichtlich vollständig verlieren werden.
Delisting und Wechsel in den OTC-Handel
Ein entscheidender Moment für die Anleger kam am 22. Dezember 2025, als die Nasdaq iRobot aufgrund des Insolvenzantrags von der Börse nahm. Die Aktie wechselte in den außerbörslichen Handel und wird nun unter dem Tickersymbol IRBTQ gehandelt. Das Hinzufügen des Buchstabens „Q“ im Tickersymbol ist ein klarer Hinweis auf die Insolvenzsituation des Unternehmens. Die Folgen dieser Entwicklung sind weitreichend. Erstens ist die Aktie nun nicht mehr an regulären Börsen verfügbar, was für institutionelle Investoren den Zugang stark einschränkt. Zweitens hat der Kurs seit der Handelssuspendierung dramatisch abgenommen und notiert zuletzt bei rund 0,12 US-Dollar. Drittens sind die Schwankungen erheblich; in den letzten Wochen des Jahres 2025 verlor die Aktie über 90% ihres Wertes.
Details des Insolvenzverfahrens
Der 14. Dezember 2025 markiert einen entscheidenden Wendepunkt, da an diesem Tag der Restrukturierungsplan eingereicht wurde. iRobot hat eine Vereinbarung mit seinem gesicherten Kreditgeber und Lieferkettenpartner, Picea Robotics, getroffen. Diese Vereinbarung sieht vor, dass Picea Robotics 100% der Anteile am umstrukturierten Unternehmen übernehmen wird. Für die derzeitigen Stammaktionäre bedeutet dies, dass sie voraussichtlich keine Entschädigung für ihre Anteile erhalten werden. Dies weist auf ein „Totalverlust“-Szenario hin, welches besagt, dass mit der Beendigung des Insolvenzverfahrens, das für Anfang 2026 angestrebt wird, die bestehenden Aktien wahrscheinlich wertlos werden.
Aktuelle Markteinschätzung der iRobot-Aktie
Momentan wird die iRobot-Aktie (IRBTQ) als spekulatives Investment betrachtet, das von ihrem tatsächlichen Wert entkoppelt ist. Obwohl das Unternehmen weiterhin operativ tätig ist, befinden sich die finanziellen Ansprüche der Aktionäre weit hinter den erheblichen Schulden und Forderungen der Gläubiger. Die Marktkapitalisierung der Firma ist auf ein Minimum gesunken, und Anleger, die ihre Position ins neue Jahr mitnehmen, laufen Gefahr, dass ihre Anteile mit der Genehmigung des Restrukturierungsplans wertlos werden. Der aktuelle Kurs spiegelt die Marktmeinung wider, dass es sich um eine spekulative Halteposition handelt, die in naher Zukunft möglicherweise als wertlos erachtet wird.
Fazit: Kritische Zukunft für die iRobot-Aktie
Zu Beginn des Jahres 2026 ist die Situation für die iRobot-Aktie äußerst angespannt. Das Delisting von der Nasdaq, der Wechsel in die illiquiden OTC-Märkte und die ungünstigen Bedingungen der Restrukturierung schaffen ein Umfeld, das für Anleger mit maximalen Risiken verbunden ist. Die aktuellen Handelsaktivitäten sind stark von Spekulationen geprägt, während die unternehmerischen Maßnahmen darauf hindeuten, dass die bestehenden Aktionäre ihr Eigenkapital nahezu vollständig verlieren könnten.

