Biathlon Hochfilzen: Preuß und Grotian fallen aus
Erkrankungen im DSV-Biathlonteam: Einfluss auf den Weltcup in Hochfilzen
Der bevorstehende Biathlon-Weltcup in Hochfilzen wird ohne zwei prominente Athletinnen des Deutschen Skiverbandes (DSV) stattfinden. Franziska Preuß, die Weltcupgesamtsiegerin des Vorjahres, und Selina Grotian konnten aufgrund von Corona-Infektionen nicht teilnehmen. Vorläufig waren beide noch im Aufgebot für die Wettkämpfe gelistet, doch die gesundheitlichen Probleme führten dazu, dass sie am Ende absagen mussten. DSV-Sportdirektor Felix Bitterling gab an, dass die beiden Athletinnen am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, informiert wurden, wonach klar wurde, dass sie nicht rechtzeitig für den Weltcup fit sein würden.
Franziska Preuß war nach ihrer Corona-Infektion nicht in der Lage, an den Wettkämpfen in Österreich teilzunehmen, was im Biathlon-Zirkus eine bedeutende Auswirkung haben könnte. Ihre Abwesenheit ist besonders bemerkenswert, da sie in der letzten Saison den Titel der Weltcupgesamtsiegerin errungen hat. Auch Selina Grotian bestätigte, dass sie an der gleichen Erkrankung leidet. Dies stellt einen klaren Rückschlag für das DSV-Team dar, welches auf beide Athletinnen zur Stärkung seiner Mannschaftspflichten gezählt hatte. Bitterling erklärte, dass der Fokus nun auf den kommenden Weltcup in Le Grand-Bornand (19. bis 21. Dezember) gelegt werden soll, um dort an die Erfolge aus der letzten Saison anzuknüpfen.
Nachnominierungen: Der DSV reagiert auf verletzungsbedingte Ausfälle
Die Abwesenheiten von Preuß und Grotian haben direkte Auswirkungen auf die Zusammensetzung des DSV-Teams für den Weltcup in Hochfilzen. Vor allem Preuß besitzt einen besonderen Startplatz, da sie als Titelverteidigerin im Weltcup regelmäßig einen zusätzlichen Slot erhält. Daher kann keine andere Athletin für sie nachnominiert werden. Für Selina Grotian wird jedoch Marlene Fichtner ins Team rücken, die bereits im aktuellen Weltcup-Zyklus dabei war, jedoch ursprünglich nicht eingeplant wurde.
Darüber hinaus wird Julia Kink, die von den IBU-Cup-Rennen aufsteigt, das Team verstärken. Ihre gute Leistung im Vorfeld hat Betrachtungen zur Nominierung gerechtfertigt. Kink hat in der letzten Saison ihre ersten Schritte im Weltcup gemacht und zeigt vielversprechende Fortschritte. Auch David Zobel wurde in das Team aufgenommen, wobei er Lucas Fratzscher ersetzt, der beim letzten Weltcup in Östersund nicht überzeugen konnte. Diese Anpassungen sind notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit des DSV-Teams sicherzustellen.
Nominierung und Teamstruktur für den Wettbewerb in Hochfilzen
Das DSV-Team, das nach Hochfilzen fährt, besteht aus insgesamt sechs Männern und sechs Frauen. Die Männer werden vertreten durch Justus Strelow, Philipp Nawrath, Philipp Horn, Danilo Riethmüller, Simon Kaiser und David Zobel. Im Frauen-Team befinden sich Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz, Julia Tannheimer, Anna Weidel, Marlene Fichtner und Julia Kink. Diese Nominierung reflektiert die Notwendigkeit, auf die aktuellen Bedingungen und die Verfügbarkeit der Athleten zu reagieren.
Vor dem Hintergrund der Abwesenheiten gelten die ernannten Athleten als stark und bieten eine gute Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Nachwuchstalenten. Diese Zusammenstellung soll dazu beitragen, die Mannschaft in konkurrierenden Veranstaltungen weiter voranzubringen. Die DSV-Verantwortlichen sind optimistisch, dass sie trotz der Ausfälle von Preuß und Grotian in der Lage sein werden, konkurrenzfähige Ergebnisse zu erzielen und an die gewohnten Leistungen anzuknüpfen.
Ergebnisse des ersten Weltcup-Wochenendes: Ein Rückblick
Der Auftakt zum Biathlon-Weltcup in Östersund verlief für die deutschen Athleten enttäuschend, da sie keine Podestplatzierungen erreichten. In denereichnissen der Staffel- und Einzelrennen landeten die DSV-Athleten überwiegend auf den vierten Plätzen sowie zweimal auf dem achten Platz und einmal auf Rang zehn. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Julia Tannheimer und Philipp Horn, die für die besten Einzelplatzierungen sorgten. Tannheimer wird als Achte im Sprint gewertet, während Horn bei den Männern als Achter im Einzel ins Ziel kam.
Franziska Preuß konnte nicht an ihrem Sprint-Ergebnis anknüpfen, nachdem sie erkrankungsbedingt rangieren musste. Sie beendete den Einzelwettkampf auf Platz 29 und verpasste somit die Möglichkeit, in den Folgewettbewerben anzutreten. Auch Grotian erging es ähnlich, als sie gemäß ihres 30. Platzes aus dem Sprint ebenfalls für die Verfolgung absagen musste. Der DSV ist in der Verantwortung, die notwendigen Schritte einzuleiten, um in den kommenden Wettbewerben wieder an die Spitzengruppe heranzukommen und auf erfolgreichere Ergebnisse hinzuarbeiten.
Fazit: Ausblick auf den nächsten Weltcup
Die Abwesenheit von Franziska Preuß und Selina Grotian stellt einen Rückschlag für den DSV dar, jedoch wird das Team bestrebt sein, im weiteren Verlauf der Saison zurückzuschlagen. Die Nominierungen und die Struktur des Teams sind angepasst, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Der Fokus auf den nächsten Weltcup in Le Grand-Bornand könnte der notwendige Schritt sein, um das Selbstvertrauen der Athleten wieder aufzubauen und die positiven Aspekte aus der vergangenen Saison in die neuen Wettkampfbedingungen zu übertragen.

