In Nigeria wurden im Nordosten des Landes aufgrund schwerer Regenfälle mehrere Wohngebiete überflutet, was dazu führte, dass Tausende von Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Die Überschwemmungen zerstörten Ackerland und Betriebe, während sich Krankheiten wie Durchfall und Malaria ausbreiteten. Die Krankenhäuser in der Region standen vor einer humanitären Katastrophe und einige von ihnen mussten sogar vorübergehend geschlossen werden. Die Regenfälle wurden von den Behörden als eines der schlimmsten Wetterereignisse der letzten 30 Jahre bezeichnet. Ähnliche Probleme gibt es auch in anderen Teilen der Welt, wie zum Beispiel in Griechenland, wo Waldbrände Städte und Dörfer verwüsteten und einige Krankenhäuser evakuiert werden mussten. Auch in Brasilien konnten aufgrund von Überschwemmungen Tausende von Mitarbeitern im Gesundheitswesen nicht zur Arbeit kommen und Krankenhäuser mussten geplante Operationen absagen, um die Nothilfe bewältigen zu können. Klimarisikoanalysen der Cross Dependency Initiative zeigen, dass bis zum Jahr 2100 weltweit etwa 16.000 Krankenhäuser aufgrund von extremen Wetterereignissen ganz oder teilweise geschlossen werden könnten. Angesichts dieser wachsenden Herausforderungen, wie gehen Krankenhäuser damit um und wie können sie sich anpassen?
In Nigeria spielt die Telemedizin eine immer wichtigere Rolle, um die Krankenversorgung in von Überschwemmungen und anderen Wetterextremen betroffenen Gebieten aufrechtzuerhalten. Durch Partnerschaften mit virtuellen medizinischen Diensten können Patienten erreicht werden, die keinen Zugang zu herkömmlichen Krankenhäusern haben. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion in Notfällen und erleichtert den Menschen den Zugang zur medizinischen Versorgung. Ein Arzt in Nigeria hat sogar einen Telemedizin-Dienst namens „Parkers Resilient Health“ gegründet, der über die Website des Unternehmens oder per WhatsApp erreichbar ist. Zusätzlich betreibt er eine mobile Klinik, die gefährdeten Bevölkerungsgruppen medizinische Versorgung direkt vor die Haustür bringt. Geplant ist auch der Bau einer klimaresistenten Gesundheitseinrichtung. Dabei wird mit Ingenieuren und Klimaspezialisten zusammengearbeitet, um die Gebäude so zu konstruieren, dass sie den extremen Wetterbedingungen standhalten, beispielsweise durch die Installation geeigneter Entwässerungssysteme und die Verstärkung der Fundamente.
In Indien, insbesondere in ländlichen Gebieten, die von Überschwemmungen, Stürmen und Stromausfällen betroffen sind, spielen Solaranlagen eine wichtige Rolle, um die Stromversorgung in Krankenhäusern aufrechtzuerhalten. Das World Resources Institute arbeitet mit 26 ländlichen Krankenhäusern in drei Bundesstaaten zusammen, die Solaranlagen installiert haben, um die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die