DJ Uniper zahlt KfW-Kredit zurück
FRANKFURT (Dow Jones)–Der mit Steuer-Geldern gerettete Energiekonzern Uniper zahlt den KfW-Kredit zurück. „Uniper hat von der KfW-Bank einen Kreditrahmen von ursprünglich bis zu 18 Milliarden Euro erhalten. Die zuletzt noch ausgenutzten 2 Milliarden Euro zahlen wir gerade diese Woche zurück“, sagte Uniper-Chef Michael Lewis der Rheinischen Post. Die Kreditlinie an sich bleibe jedoch noch als Liquiditätsreserve bestehen.
Auch brauche Uniper angesichts gesunkener Gaspreise weniger Eigenkapital vom Staat als zunächst erwartet: „Im Dezember letzten Jahres hat Uniper vom Staat Eigenkapitaleinschüsse von rund 13,5 Milliarden erhalten, die den Staat zum Hauptaktionär gemacht haben – weitere 20 Milliarden waren eigentlich bis 2024 vorgesehen“, sagte Lewis.
Den Vorgaben aus Brüssel zufolge müsse der Bund Uniper bis 2028 bis auf 25 Prozent plus eine Aktie wieder privatisieren, so Lewis. Ihm wäre dann ein Börsengang lieber als ein Verkauf an einen Investor.
Bei der Gasversorgung sieht der Manager trotz guter Vorbereitung Restrisiken für den Winter: „Es gibt Restrisiken für diesen und auch noch die nächsten Winter. Wenn es sehr kalt wird und/oder Probleme bei der LNG-Beschaffung auftauchen, könnte es auch in diesem Winter enger werden“, sagte Lewis der Zeitung.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/kla/cln
(END) Dow Jones Newswires
September 29, 2023 20:00 ET (00:00 GMT)
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DJ Uniper zahlt KfW-Kredit zurück
FRANKFURT (Dow Jones)–Der mit Steuer-Geldern gerettete Energiekonzern Uniper zahlt den KfW-Kredit zurück. „Uniper hat von der KfW-Bank einen Kreditrahmen von ursprünglich bis zu 18 Milliarden Euro erhalten. Die zuletzt noch ausgenutzten 2 Milliarden Euro zahlen wir gerade diese Woche zurück“, sagte Uniper-Chef Michael Lewis der Rheinischen Post. Die Kreditlinie an sich bleibe jedoch noch als Liquiditätsreserve bestehen.
Auch brauche Uniper angesichts gesunkener Gaspreise weniger Eigenkapital vom Staat als zunächst erwartet: „Im Dezember letzten Jahres hat Uniper vom Staat Eigenkapitaleinschüsse von rund 13,5 Milliarden erhalten, die den Staat zum Hauptaktionär gemacht haben – weitere 20 Milliarden waren eigentlich bis 2024 vorgesehen“, sagte Lewis.
Den Vorgaben aus Brüssel zufolge müsse der Bund Uniper bis 2028 bis auf 25 Prozent plus eine Aktie wieder privatisieren, so Lewis. Ihm wäre dann ein Börsengang lieber als ein Verkauf an einen Investor.
Bei der Gasversorgung sieht der Manager trotz guter Vorbereitung Restrisiken für den Winter: „Es gibt Restrisiken für diesen und auch noch die nächsten Winter. Wenn es sehr kalt wird und/oder Probleme bei der LNG-Beschaffung auftauchen, könnte es auch in diesem Winter enger werden“, sagte Lewis der Zeitung.
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