Der Titel der Studie „The earliest human face of Western Europe“ ist möglicherweise etwas übertrieben. Denn die in der „Elefantenschlucht“ im Norden Spaniens gefundenen Schädelfragmente reichen nicht wirklich aus, um das ursprüngliche Aussehen zu rekonstruieren. Dennoch sind diese Überreste eine Sensation, da sie zwischen 1,1 und 1,4 Millionen Jahre alt sind und damit die gesamte Geschichtsschreibung Europas durcheinander bringen. Dieser Fund ist nun der älteste eindeutige Beleg für die Gattung Homo in Westeuropa. Nur die Funde in Osteuropa, im Dmanissi im heutigen Georgien, sind mit rund 1,8 Millionen Jahren noch älter.
Die Knochen des Fossils ATE7-1 stammen von der linken Oberkiefer-, Wangen- und Schläfenpartie eines Erwachsenen. Ob das „älteste Gesicht Westeuropas“ das einer Frau oder eines Mannes war, lässt sich nicht bestimmen. Allerdings sind die zu erahnenden Gesichtszüge vergleichsweise primitiv. Vor allem die Nasenstruktur ist im Vergleich zum Homo antecessor und Homo sapiens eher flach und unterentwickelt, so María Martinón, die Direktorin des Nationalen Zentrums für Forschung über die menschliche Evolution, laut der Nachrichtenagentur dpa.
Die Gesichtsfragmente, die die Forschenden die, die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die die