Caritas-Präsidentin bezeichnet Debatte über Sachleistungen für Geflüchtete als Phantomdiskussion

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Caritas-Präsidentin bezeichnet Debatte über Sachleistungen für Geflüchtete als Phantomdiskussion


Caritas-Präsidentin bezeichnet Sachleistungen für Geflüchtete als „Phantomdebatte“

Eva-Maria Welskop-Deffaa: „Kein substanzieller Beitrag zur Lösung“ – Warnung vor höherem Bürokratieaufwand

Osnabrück. Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva-Maria Welskop-Deffaa, hat die aktuelle Diskussion in der Migrationspolitik kritisiert: „Es werden Phantomdebatten, etwa über Sachleistungen für Geflüchtete, geführt“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Sowohl aus der CDU als auch der FDP gibt es Vorschläge, Geldzahlungen für Geflüchtete durch Sachleistungen zu ersetzen, um den Sozialstaat zu entlasten. Solche Vorschläge „leisten aus unserer Sicht keinen substanziellen Beitrag zur Lösung“, sagte Welskop-Deffaa.

Zudem warnte sie in diesem Zusammenhang vor höheren Belastungen in der Verwaltung: „Nach unserer Erfahrung führen Sachleistungen aber zu einem höheren Personalaufwand und mehr Bürokratie. Die Logistik muss ja eigens organisiert werden“, so die studierte Volkswirtin. „Dass weniger Flüchtlinge kommen, wenn sie bei uns Sach- statt Geldleistungen zur Existenzsicherung erhalten, ist nicht zu erwarten. Die meisten Menschen kommen nicht wegen des Sozialstaates nach Deutschland, sondern weil ihre Lebensgrundlagen zu Hause durch Kriege und Klimakatastrophe zerstört wurden“, so Welskop-Deffaa.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/5622978



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Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva-Maria Welskop-Deffaa, hat die jüngsten Diskussionen in der Migrationspolitik kritisiert. In Bezug auf Sachleistungen für Geflüchtete sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass „Phantomdebatten“ geführt würden. Sowohl die CDU als auch die FDP haben vorgeschlagen, Geldzahlungen für Geflüchtete durch Sachleistungen zu ersetzen, um den Sozialstaat zu entlasten. In Welskop-Deffaa’s Sicht leisten solche Vorschläge jedoch keinen nennenswerten Beitrag zur Lösung des Problems.

Sie warnte auch vor höheren Belastungen in der Verwaltung: „Nach unserer Erfahrung führen Sachleistungen zu einem höheren Personalbedarf und mehr Bürokratie. Die Logistik muss speziell organisiert werden“, erklärte die Volkswirtin. Ihrer Meinung nach ist es nicht zu erwarten, dass weniger Flüchtlinge kommen, wenn sie Sachleistungen anstelle von Geldleistungen zur Existenzsicherung erhalten. Die meisten Menschen kommen nicht wegen des Sozialstaates nach Deutschland, sondern weil ihre Lebensgrundlagen durch Kriege und Klimakatastrophen zerstört wurden.

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